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Propolis, das Kittharz der Bienen

Was ist Propolis? Die Bienen sammeln von den verschiedensten Pflanzen,
vorwiegend von den Knospen und Baumrinden die Grundsubstanz – Harze,
Balsame und reichern diese mit körpereigenen Sekreten und Wachs an.
Die wichtigsten Grundstofflieferanten sind vor allem Pappeln, Obstbäume – vorwiegend
von den Knospen, verschiedene Nadelbäume, Weiden, Eichen, Erlen usw. Die Gewinnung
ist nur über die Biene möglich, für diese bedeutet dies „Schwerstarbeit“.
Im Bienenvolk wird die Propolis als Baustoff, Reparatur-, Isolations- und vor allem auch als Sterilisationsmaterial
verwendet.
Propolis wird auch als das älteste, natürliche Antibiotikum bezeichnet,
es hat eine bakterizide, fungizide und sogar virenzide Wirkung.

In welcher Form kann sich der Mensch Propolis nutzbar machen?
• in kleinen Mengen gemeinsam mit Entdeckelungswachs oder mit Nüssen, Mandeln kauen
• in Form einer alkoholischen Lösung – die Propolistropfen oder Propolistinktur gemeinsam mit
einem mit Honig bedeckten Löfferl oder ein Stück Brot. Bitte nie in ein Glas Wasser oder andere
Flüssigkeiten geben, der größte Teil der mit Alkohol ausgelaugten Wertsubstanz würde
am Glas verbleiben und die Wirkung minimieren.
• als getrocknetes Extrakt - nach Abtrocknung des Alkohols, bitte in Honig einrühren
• feinst gemahlen, untermengt im Cremehonig
• zur Inhalation und Raumhygiene (Verdampfung)
• Wertsubstanz in der Propoliscreme oder Propolissalbe

Propolisprodukte können in der Hausapotheke für den Menschen sehr förderlich sein, ob beginnende
Verkühlung oder die fungizide Wirkung bei Pilzerkrankungen. Propolis besteht aus bis zu
400 verschiedenen Bestandteilen und vor allem ist kein Gewöhnungseffekt möglich. Bei allen
ernstlichen Erkrankungen ist die Ärztin, der Arzt zuständig. Nur die sind berechtigt Diagnosen zu
stellen und eine Behandlung durchzuführen. Für bestimmte Problembereiche sind Propolisprodukte
eine echte Alternative.